TitelseiteAnton Raetzel (~1724 – nach 1760)
Concerto A-Dur für Viola da Gamba, zwei Violinen, Viola und Basso

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Herausgeber: Thomas Fritzsch und Günter von Zadow, Erscheinungsdatum: 2017-04, Rekonstruktion und Bezifferung: Wolfgang Kostujak, Quelle: D-OSa Dep 115b Akz. 2000/002 Nr. 529.6

Bestellinformation

G298Raetzel, Concerto A-Dur, VdG+2V+Va+Bc, Partitur, 5 Stimmen, 60 S., ISMN 979-0-50174-298-121,80 €[+]

Beschreibung

Anton Raetzel war um 1750 Kapellmeister des Herzogs von Hollstein. Er schrieb einige Solokonzerte für verschiedene Instrumente, die leider nicht überliefert sind. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unter den vier Gambenkonzerten der Ledenburg-Sammlung auch eines von Raetzel gefunden haben. Bisher kannte man in diesem Genre nur die Konzerte von Telemann, J. G. Graun, Pfeiffer und Tartini, und man weiß von einigen anderen, die verschollen sind. Das Konzert von Raetzel in strahlendem A-Dur ist daher eine willkommene Bereicherung des Repertoires. Es ist eingängig und kürzer und einfacher zu spielen als z.B. die Gambenkonzerte Grauns.

Die Ledenburg-Sammlung in Osnabrück wurde erst 2015 entdeckt. Sie enthält im Wesentlichen Gambenmusik der Frühklassik. Von besonderer Bedeutung in dieser Sammlung ist allerdings ein Druck von 1735, der die bisher verschollen geglaubten zwölf Fantasien für Viola da Gamba solo von Georg Philipp Telemann enthält. Die Gambenwerke in der Ledenburg-Sammlung.esprechungen / Reviews

CDs

Gamba Concertos, Thomas Fritzsch, Michael Schönheit, Merseburger Hofmusik, Coviello Classics (2017), COV 91710

Errata / Addenda

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